
Auf Einladung des Vereins Begegnen NRW fuhr eine kleine Delegation von elf OberstufenschülerInnen* am 07.07.26 nach Düsseldorf und besuchte verschiedene Workshops, u.a. von Burak Yilmaz (https://burak-yilmaz.de), in der dortigen Staatskanzlei und lernte deren Chef, Minister Nathanael Liminski, kennen. Nathanel Liminski war ein sehr freundlicher, eloquenter und zuvorkommender Gastgeber und betonte in seiner Rede, wie wichtig Toleranz ist, um ein friedliches Miteinander zu garantieren und dass Religion für die allermeisten Menschen etwas Verbindendes und Haltgebendes ist.
Wann immer dies möglich ist, bringt der Verein Begegnen NRW junge Menschen christlichen, muslimischen und jüdischen Glaubens miteinander ins Gespräch. So war es auch an diesem Tag. Für viele der jungen Menschen aus dem Ruhrgebiet und aus dem Rheinland, die am 07.07. vor Ort waren, dürfte es das erste Mal gewesen sein, dass sie Juden und Jüdinnen - und dann auch noch in ihrem Alter - kennen gelernt haben. Aber, und auch das war dem Vorstand von Begegnen NRW wichtig, Toleranz gilt nicht nur für Angehörige dieser drei Religionsgruppen. Religionsfreiheit gilt auch für alle, die einer anderen Religion anhängen oder auch gar keiner Religion anhängen. Wie Nathanael Liminski sagte, es gibt die politische und die religiöse Ebene, und es entlastet auch die Politik, nur für die Religions- und Glaubensfreiheit zuständig zu sein, aber nicht für die Religion und den Glauben selbst. Wir verlassen Düsseldorf mit dem sicheren Gefühl, dass wir von Nathanael Liminski wieder hören werden.







